Gerne Lernen

SCHWERPUNKTE

In meiner Praxis biete ich vor allem Unterstützung zu den nachfolgenden Themenbereichen, auf die ich mich als Psychologin und Pädagogin spezialisiert habe:

Prävention & Frühförderung

Teilleistungsdiagnostik zur Prävention

Ein funktionierendes System von Teilleistungen ist eine wichtige Voraussetzung um erfolgreiches Lernen zu ermöglichen. Studien zeigen, dass z.B. Vorschulkinder mit Problemen im Bereich der phonologischen Bewusstheit (Heraushören von Silben und Lauten, etc.) vermehrt eine Lese-Rechtschreib-Schwäche entwickeln. Anhand von wissenschaftlich fundierten Verfahren lassen sich im Rahmen einer klinisch-psychologischen Diagnostik Teilleistungsschwächen bereits im Vorschulalter feststellen und bei Bedarf gezielt behandeln.

Legasthenie | Lese-Rechtschreibschwäche

Hat mein Kind eine Lese-Rechtschreibschwäche?

Hier finden Sie eine Checkliste als Orientierungshilfe. Wenn mehrere Punkte auf Ihr Kind zutreffen, sollte eine genaue klinisch-psychologische Diagnostik durchgeführt werden.

→  Checkliste Legasthenie

Betroffene Kinder haben Probleme bei der Umsetzung der gesprochenen in die geschriebene Sprache und umgekehrt. Das Hauptmerkmal einer Legasthenie ist eine deutliche Beeinträchtigung in der Entwicklung der Lese- und Rechtschreibfertigkeiten. Diese Schwierigkeiten lassen sich nicht auf mangelnde Intelligenz, zu wenig Übung, Krankheit oder Abwesenheit vom Schulunterricht zurückführen. Bei Nichtbehandlung kommt es während der Schulzeit häufig zu begleitenden Auffälligkeiten im emotionalen und Verhaltensbereich.

Konkrete Aussagen über das Bestehen einer Lese-Rechtschreib-Schwäche sind frühestens ab Mitte/Ende der 2. Klasse Volksschule möglich. Das Verdrehen von Buchstaben, Schreiben in Spiegelschrift oder das Verwechseln von rechts und links sind in der ersten Klasse noch völlig normal und nicht notwendigerweise ein Hinweis auf Legasthenie.

Bei manchen Kindern sind bereits im Vorschulalter Hinweise auf eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Legasthenie erkennbar, unter anderem bei vorangehenden Entwicklungsstörungen des Sprechens und der Sprache. Bei Früherkennung der sogenannten Risikokinder haben sich Frühförderprogramme, wie z.B. Training der phonologischen Bewusstheit als hilfreich erwiesen.

Dyskalkulie | Rechenschwäche

Hat mein Kind eine Rechenschwäche?

Hier finden Sie eine Checkliste als Orientierungshilfe. Wenn mehrere Punkte auf Ihr Kind zutreffen, sollte eine genaue klinisch-psychologische Diagnostik durchgeführt werden.

→  Checkliste Dyskalkulie

Kinder mit Dyskalkulie sind in ihren Rechenfertigenkeiten deutlich beeinträchtigt. Dies betrifft vor allem die grundlegenden Rechenaufgaben wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten. Diese Störung lässt sich nicht durch ein unterdurchschnittliches Intelligenzniveau, Sehprobleme oder inadäquate Beschulung erklären.

Die Feststellung einer Rechenschwäche ist ab Ende der 1. Klasse Volksschule möglich.

Aufmerksamkeit & Konzentration

„Konzentriere dich besser!“, ist ein Satz, den Kinder oft zu hören bekommen. Aufmerksamkeit und Konzentration stehen jedoch in engem Zusammenhang mit Motivation und Anstrengungsbereitschaft.

Um diese Kinder zu unterstützen, ist es wichtig herauszufinden, ob tatsächlich ein Konzentrations- oder Aufmerksamkeitsproblem vorliegt oder ob es andere Ursachen gibt.

Leistungs- & Motivationsprobleme

Leistungs- und Motivationsprobleme gehen oft Hand in Hand. Unterschiedlichste Faktoren sind für die Entstehung und Aufrechterhalten verantwortlich, wie z.B. Teilleistungsprobleme, negative leistungsbezogene Erlebnisse, zu hohe Leistungsansprüche, fehlendes emotionales Gleichgewicht, ungünstiges Erziehungsverhalten, … etc.

Hier ist es für die Behandlungsplanung wichtig, im Rahmen einer psychologischen Diagnostik die eigentliche Ursache für den Beginn dieser Negativspirale herauszufinden und den derzeitigen Leistungsstand (Stärken und Schwächen) festzustellen.

Schulreife
Schulpflicht und Schulreife gehen nicht immer Hand in Hand. Kinder entwickeln sich in ihrem eigenen Tempo. Sind Sie sich unsicher, ob ihr Kind vielleicht schon früher eingeschult werden könnte oder ob Ihr Kind – obwohl es schulpflichtig ist  – vielleicht doch besser in einer Vorschulklasse aufgehoben wäre, empfehle ich Ihnen eine Entwicklungsdiagnostik zur Überprüfung der Schulreife. Daraus lassen sich hilfreiche Empfehlungen für einen gelungenen Schulstart Ihres Kindes ableiten.
Schüchternheit & Kinderängste

Wann wird Schüchternheit zu einer klinischen Diagnose (= soziale Angststörung)? Wie können Sie als Eltern Ihr schüchternes Kind unterstützen? Wann sollten Sie sich professionelle Unterstützung holen?

In einem Beratungsgespräch gehe ich auf die individuelle Problematik Ihres Kindes ein und bespreche mit Ihnen weitere Möglichkeiten, wie Sie als Eltern Ihr Kind unterstützen können.
Eine klinisch-psychologische Diagnostik gibt Auskunft über die Art und das Ausmaß der kindlichen Ängste und bildet die Basis der Planung einer eventuell nachfolgenden psychologische Behandlung (z.B. Stärkung des Selbstbewusstseins, Erlernen von Entspannungsmethoden, Einüben alternativer Handlungsstrategien, soziales Kompetenztraining, etc.).